Wie das Smart Home die Sicherheit verbessern kann

Sicherheit und Smart Home sind ein gutes Tandem. Die neuen Möglichkeiten für einen besseren Schutz ergänzen die tradierten Sicherheitsvorkehrungen wunderbar, heben die Sicherheit auf eine neue Stufe und sorgen auch für eine verbesserte gefühlte Sicherheit. Getreu dem Thomas-Theorem: „if men define a situation as real, it‘s real in its consequences“ wird durch ein erhöhtes Sicherheitsgefühl unsere Lebenszufriedenheit deutlich verbessert.
Biologisch werden weniger Stresshormone im Gehirn freigesetzt und praktisch können wir nachts besser schlafen und profitieren tagsüber von einer besseren Konzentration und einer entspannten Gemütslage. Wir möchten vorstellen, wie sich die Smart Home Technologie positiv auf die Sicherheit auswirken kann.

Mit der Anwesenheitssimulation ist Sicherheit auch im Urlaub möglich

Gerade im Urlaub ist die Sorge groß, dass während der Sommerfrische in unseren eigenen vier Wänden eingebrochen wird. Einbrecherbanden gehen hier professionell vor. Sie durchforsten im Sommer ganze Wohnanlagen, um Indizien für ein verwaistes Heim zu finden. Finden sie ihren Verdacht in den nächsten Tagen bestätigt, ist die Gefahr für einen Einbruchsversuch groß.

Mit der Anwesenheitssimulation sinkt diese Gefahr nahezu auf den Nullpunkt, denn mit ihr wird diesen Indizien entgegengewirkt. Die Einbrecher finden keinen Anlass mehr, anzunehmen, dass sich die Bewohner im Urlaub befinden. Tagsüber scheint im Haus nämlich Hochbetrieb zu sein. Ständig gehen nach dem Zufallsprinzip irgendwelche Lampen an, aus einem Zimmer erklingt Musik, in einem anderen Zimmer wird offensichtlich ferngesehen. Zudem werden morgens regelmäßig die Jalousien hoch- und abends wieder heruntergefahren. Nein, in diesem Haus ist garantiert niemand im Urlaub!

Vernetzte Kameraüberwachung rund um die Uhr

Eingebrochen werden kann natürlich nicht nur in der Urlaubszeit. Deshalb hilft es, wenn das Haus rund um die Uhr geschützt ist. Auch dies ist mit dem Internet der Dinge möglich. Im Smart Home kommunizieren die Geräte mithilfe von Sensoren und Aktoren, was sich auch für Sicherheitszwecke nutzen lässt. Auf diese Weise können im Außenbereich Bewegungsmelder und an Fenstern und Türen Berührungssensoren installiert werden. Diese sind bereits so intelligent, dass sie Haustiere und Bewohner anhand von bestimmten Kriterien identifizieren können und dadurch einen falschen Alarm vermeiden.

Die Sensoren und Aktoren sind mit einer Kameraüberwachung sowie dem eigenen Smartphone verbunden. Sobald die Sensoren anschlagen, erhält der Besitzer eine SMS und wird ins eigene Haus zugeschaltet. So kann er sich selbst ein Bild von der Lage machen und das Gefahrenpotenzial richtig einschätzen. Außerdem kann er die Intensität des ausgelösten Alarms bestimmen. Die einzelnen Level reichen von ausgelöstem Licht, ein kombiniertes Angehen sämtlicher mit Lärm und Licht verbundenen Haushaltsgeräte bis zu einem direkten durchdringenden Alarmton.

Schau mal, wer da klingelt!

Der dritte große Wurf in puncto Sicherheitsbelange findet draußen vor der Tür statt. Vor der Digitalisierung behalf man sich mit dem kleinen Guckloch an der Wohnungs- oder Haustür, den sogenannten „Spion“. Der Sichtradius ist allerdings ziemlich eingeschränkt und Einbrecher sowie Betrüger können sich durchaus auf ihn einstellen. Besser ist von daher eine intelligente Außenanlage mit Kameraüberwachung.

Dank dieser Lösung wird man nach jedem Klingeln mit seinem Smartphone in den Außenbereich zugeschaltet und kann sich ein Bild von der Person machen, die gerade Einlass begehrt. Man erhält durch dieses Bild also viel mehr Informationen als früher mit dem Spion und die Überwachung ist wesentlich dezenter. Mithilfe des Mehrwerts an Informationen kann man nun besser entscheiden, ob und wie man der Person entgegentritt. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Technologie lässt eine Art Anrufbeantworter für die Tür zu und gibt dem Gast bei eigener Nichtanwesenheit die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen, damit man ihn so schnell wie möglich kontaktieren kann.